Staatskanzlei stärkt Ehrenamt: Niedersachsen-Ring startet als zentraler Beirat für Ehrenamt und Engagement.

Neuer Heimathafen für das Ehrenamt in Niedersachsen

Hannover. 
"Nach dem organisatorischen Wechsel in die Niedersächsische Staatskanzlei nimmt der Niedersachsen-Ring mit frischer Energie seine Arbeit auf. Als Beirat der Landesregierung für Ehrenamt und Engagement soll das Gremium künftig noch stärker in strategische Fragen eingebunden und gezielt weiterentwickelt werden.

Die Zusammensetzung des Niedersachsen-Rings spiegelt die Vielfalt des Engagements im Land wider: Vertreterinnen und Vertreter aus Feuerwehr und Hilfsdiensten, Sport und Kultur, Kirchen und Wohlfahrt, Umweltschutz, Bildung sowie aus den Kommunen bringen ihre Perspektiven ein. Diese breite Aufstellung ist bewusst gewählt – denn die Herausforderungen im Ehrenamt sind vielfältig und verlangen nach praxisnahen, abgestimmten Lösungen.

In seiner ersten Sitzung am 9. März 2026 hat der Beirat wichtige Grundlagen für die zukünftige Zusammenarbeit geschaffen. Dazu gehörten insbesondere der Aufbau klarer Arbeitsstrukturen sowie ein intensiver fachlicher Austausch zum Thema Mikroförderung. Mit der Verabschiedung einer Geschäftsordnung wurde zudem ein verbindlicher Rahmen für die weitere Arbeit gesetzt.

Ein zentrales Ergebnis ist die Wahl eines starken Sprecher*innen-Gremiums. Gewählt wurden Gabriela Cramm (Landesseniorenrat), Marco Lutz (Landessportbund), Adalbert Mauerhof (LAG der Freiwilligenagenturen), Darius Reinhardt (LAG der Freien Wohlfahrtspflege), Heidi Rust (Freiwilligenakademie Niedersachsen) und Nancy Widmann (SoVD Niedersachsen). Den Vorsitz führt Lars Wegener aus der Staatskanzlei, Leiter der Referatsgruppe für Zivilgesellschaft.

Ein besonderer Fokus lag auf der Mikroförderung als echtes Herzstück der Engagementstrategie der Landesregierung. Monika Fricke von der LAG der Freiwilligenagenturen verdeutlichte eindrucksvoll den hohen Bedarf an unbürokratischer Unterstützung für kleine, lokale Projekte. Genau hier will der Niedersachsen-Ring künftig ansetzen: bestehende Förderstrukturen weiterentwickeln, Zugänge erleichtern und das Ehrenamt nachhaltig stärken."

Quelle: Mitteilung der Niedersächsischen Staatskanzlei //Freiwilligenserver Niedersachsen, Stand: 27.03.2026